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NEWS

Monday
Aug202018

Wochenende im Engadin

2018/08/20

Nach erlebnisreichen Tagen im Engadin bin ich nun wieder zurück zuhause.

Den Auftakt zum OL-Fest in Scuol machte der Special-Sprint, bei dem ich als letzte eine Richtzeit für die kurze Bahn laufen durfte. Alle Teilnehmer schätzten vor ihrem Start die Differenz zwischen meiner Richtzeit und ihrer persönlichen Laufzeit. Röbi Meier lag dabei tatsächlich nur eine Sekunde daneben und sicherte sich somit den hart umkämpften Sieg. Die Rangliste findet man hier.
Herzlichen Dank dem Quack OK und CO Engiadina für die Einladung und mia Engiadina fürs Gastrecht im Mountain Hub!

Wer im nächsten Sommer auch einen spannenden Sprint in einem Engadiner Dörfchen erleben will, ist herzlich willkommen am mia Engiadina 1. August-Sprint 2019! Die Ausschreibung wird zu gegebener Zeit hier und auf www.swiss-orienteering.ch publiziert.

Am Samstag, beim 7. Nationalen OL, kam ich dann in den Genuss des Staffelwalds der Junioren-WM 2016. Wirklich ein tolles Gelände und ein lustiger Downhill-OL!
So ganz erfolgreich habe ich die Sache nicht abgeschlossen, da besteht noch Potential...
> Resultate
> Bericht

Ich hätte es kaum gedacht, aber die Aussicht beim Start zur Langdistanz-SM am Sonntag, war sogar noch etwas spektakulärer als am Tag zuvor. Die gut 9 Kilometer lange Bahn verlangte viel von mir, physisch wie auch mental aber es machte Spass, wieder mal eine Langdistanz laufen zu können.

An den Medaillen schrammte ich mit dem vierten Rang zwar knapp vorbei, zuletzt blieb trotzdem ein positives Fazit, denn meine Hüftprobleme hielten sich auch nach diesem "Monsterprogramm" ruhig.
> Videobericht über den Lauf (ab Dienstag online)
> Resultate
> GPS

Zwischen den OLs blieb auch noch Zeit zum Feiern: Die Medaillengewinnerinnen Arlette Piguet, Paula und ich wurden von der OL Zimmerberg für unsere Erfolge an der Senioren-WM, Studenten-WM, EM und WM geehrt. Herzlichen Dank für die grosszügige Leistungsprämie und den Applaus!

Nun geht es weiter mit einer Traininsgwoche in Halden NOR als Vorbereitung auf den Weltcup in zwei Wochen und natürlich auch als Investition in die Zukunft, schliesslich werden 2019 die Weltmeisterschaften in ähnlichem Gebiet ausgetragen.

Bilder: Flavio Poltera

 

Monday
Aug132018

teamwork makes the dream work

2018/08/13

Juniorenweltmeisterin 2009, Europameisterin 2014, Sprintstaffel-Weltcupsiegerin 2014, Schweizermeisterin 2012/15/16, 10MILA-Siegerin 2017, Weltcup-Staffelsiegerin 2017, Europameisterin 2018, Venla-Siegerin 2018 und jetzt ganz neu STAFFEL-WELTMEISTERIN!

Danke Ele und Judith, wir haben den Traum real gemacht!
Auch wenn wir alle einen Stein im Rucksack trugen, denn keine konnte sich auf eine optimale Vorbereitung stützen, sind wir hingestanden und habe unser Ding durchgezogen. Ich finde, das macht diesen Erfolg noch etwas schöner...

Danke Säru, Sabe, Lisa, Paula, Sina, Anina, Martina, Hanna, Valerie, Sofie, Sime und Vroni, ihr macht die flying swiss girls aus und gemeinsam legen wir die Basis für Höhenflüge, egal an welchem Wettkampf.

Danke ans Medicalteam von Swiss Orienteering, an Karin Oss Eberle und Matthias Widmer, die wirklich alle Hände voll zu tun hatten mit mir... Zusammen haben wir es geschafft, meine Beine rechtzeitig auf die WM hin wieder gesund zu kriegen.

Danke Philippe Müller und Irène Müller-Bucher für eure Tipps und Tricks, die meinen Kopf fit gemacht haben.

Und danke an meine Lieben, dass ich bei euch den Kopf lüften konnte.

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Ok, nun reichts definitiv, sonst wird es kitschig!

Zurück von der WM, wieder im heimischen Wohnzimmer, gibt es nämlich auch analytischere Gedanken, die ich noch zu Papier bringen will.

Zuerst zur Verletzung:
Ein paar Wochen nach den Europameisterschaften fing ich eine Überbelastung im Bereich des Hüftbeugers ein. Eine Sehne hatte sich entzündet und wollte sich leider recht lange nicht wieder beruhigen.
Das brauchte Nerven und Flexibilität, meinerseits und auch in meinem Umfeld... Ich konnte kaum mehr Lauftrainings absolvieren, sondern war häufig im Hallenbad oder Freibad anzutreffen. Einen so gebräunten Rücken habe ich also noch in keinem Sommer hingekriegt! Nur dumm, dass Bräune nicht mein Hauptziel war in diesem Sommer. Ich wollte an die WM! Also reiste ich vom MRI zum Arzt, vom Training in die Physiotherapie und am Abend noch in die Spiraldynamik. Die Therapie-Offensive und Laufdefensive zeigte dann glücklicherweise Wirkung und ich konnte im WM-Trainingslager in Lettland und auch nachher zuhause noch qualitativ gute, intensive Trainings absolvieren.

Dann zur Mitteldistanz:
Ich wusste also, dass ich trotz Plan B bei der Vorbereitung bereit bin und freute mich sehr auf meinen Mitteldistanz-Einsatz an dieser WM. Dumm nur, dass ich vor dem Start einfach nicht mehr so sicher war, ob ich diese Posten im grünen lettischen Dschungel genug schnell finden werde.
Das fehlende Vertrauen in die technischen Fähigkeiten spiegelte sich in den Abschnittszeiten aber nicht im GPS-Track. Ich fand meine Posten eigentlich auf Anhieb, aber halt eben nicht so schnell und überzeugt.
In diesem hart umkämpften, engen Rennen reichte meine Leistung zum 15. Platz, den ich anscheinend gebucht habe (WOC 2017: Sprint 15., Langdistanz 15.). Mit dem gebe ich mich aber nicht zufrieden, da ist noch eine Rechnung offen fürs nächste Jahr!

Zur Zeit zwischen der Mitteldistanz und der Staffel:
Eine leise Enttäuschung verdauen, das habe ich schon mehrmals gemacht während einer WM-Woche. Mich auf eine Staffel einstimmen, auch das kenne ich schon. Trotzdem war es sehr anspruchsvoll, meine Gedanken in den richtigen Modus und die volle Zuversicht für die Staffel hinzubringen. Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie viel Arbeit ich im Kopf leisten muss, um am Schluss meine Beine in die richtige Richtung laufen zu lassen...

Zum Teamwork:

Was für ein Privileg, Teil des Swiss Orienteering Team sein zu dürfen und vom Support profitieren zu können, der uns Athletinnen und Athleten das ganze Jahr hindurch und speziell an der WM geboten wird!
Support in finanzieller Form erhalte ich auch von mia Engiadina, its business AG und unserem Fanclub Fan für Gross, merci!

Bilder: Rémy Steinegger, Janis Ligats und andere

Friday
Aug032018

Es kribbelt im Bauch

Der Sommer gibt voll Gas, ich bald auch!

 

In vier Tagen starte ich zur Mitteldistanz an den diesjährigen Weltmeisterschaften in Lettland, da kribbelts gleich im Bauch...
Nach einem Ruhetag stehe ich auch noch in der Waldstafel im Einsatz. Darauf freue ich mich ganz besonders!
Dieses Jahr schlug ich bei der Vorbereitung - nicht ganz freiwillig- neue Wege ein, die letzten Trainings zeigten aber, dass die Form stimmt. Die Vorfreude ist also entfacht und ich kann es kaum erwarten, endlich die OL-Karte mit der Wettkampfbahn in die Finger zu kriegen!

Hier könnt ihr die Weltmeisterschaften von zuhause aus verfolgen:
https://woc2018.lv/ (Veranstalter-Homepage, Live-Resultate)
https://liveorienteering.com/#/event?id=5120 (Live-Übertragung mit englischem Kommentar, kostet ein paar Euro)
https://www.swiss-orienteering.ch/de/ (Berichte, Live-Bilder)
Und natürlich werde ich auch berichten: hier oder auf Facebook.

Im Sportaktuell von gestern gab es einen Beitrag über mich. Hast du ihn verpasst? Hier kann man es nachschauen: SRF-Sportaktuell

Viel Spass beim Mitfiebern! :)