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Monday
Aug132018

teamwork makes the dream work

2018/08/13

Juniorenweltmeisterin 2009, Europameisterin 2014, Sprintstaffel-Weltcupsiegerin 2014, Schweizermeisterin 2012/15/16, 10MILA-Siegerin 2017, Weltcup-Staffelsiegerin 2017, Europameisterin 2018, Venla-Siegerin 2018 und jetzt ganz neu STAFFEL-WELTMEISTERIN!

Danke Ele und Judith, wir haben den Traum real gemacht!
Auch wenn wir alle einen Stein im Rucksack trugen, denn keine konnte sich auf eine optimale Vorbereitung stützen, sind wir hingestanden und habe unser Ding durchgezogen. Ich finde, das macht diesen Erfolg noch etwas schöner...

Danke Säru, Sabe, Lisa, Paula, Sina, Anina, Martina, Hanna, Valerie, Sofie, Sime und Vroni, ihr macht die flying swiss girls aus und gemeinsam legen wir die Basis für Höhenflüge, egal an welchem Wettkampf.

Danke ans Medicalteam von Swiss Orienteering, an Karin Oss Eberle und Matthias Widmer, die wirklich alle Hände voll zu tun hatten mit mir... Zusammen haben wir es geschafft, meine Beine rechtzeitig auf die WM hin wieder gesund zu kriegen.

Danke Philippe Müller und Irène Müller-Bucher für eure Tipps und Tricks, die meinen Kopf fit gemacht haben.

Und danke an meine Lieben, dass ich bei euch den Kopf lüften konnte.

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Ok, nun reichts definitiv, sonst wird es kitschig!

Zurück von der WM, wieder im heimischen Wohnzimmer, gibt es nämlich auch analytischere Gedanken, die ich noch zu Papier bringen will.

Zuerst zur Verletzung:
Ein paar Wochen nach den Europameisterschaften fing ich eine Überbelastung im Bereich des Hüftbeugers ein. Eine Sehne hatte sich entzündet und wollte sich leider recht lange nicht wieder beruhigen.
Das brauchte Nerven und Flexibilität, meinerseits und auch in meinem Umfeld... Ich konnte kaum mehr Lauftrainings absolvieren, sondern war häufig im Hallenbad oder Freibad anzutreffen. Einen so gebräunten Rücken habe ich also noch in keinem Sommer hingekriegt! Nur dumm, dass Bräune nicht mein Hauptziel war in diesem Sommer. Ich wollte an die WM! Also reiste ich vom MRI zum Arzt, vom Training in die Physiotherapie und am Abend noch in die Spiraldynamik. Die Therapie-Offensive und Laufdefensive zeigte dann glücklicherweise Wirkung und ich konnte im WM-Trainingslager in Lettland und auch nachher zuhause noch qualitativ gute, intensive Trainings absolvieren.

Dann zur Mitteldistanz:
Ich wusste also, dass ich trotz Plan B bei der Vorbereitung bereit bin und freute mich sehr auf meinen Mitteldistanz-Einsatz an dieser WM. Dumm nur, dass ich vor dem Start einfach nicht mehr so sicher war, ob ich diese Posten im grünen lettischen Dschungel genug schnell finden werde.
Das fehlende Vertrauen in die technischen Fähigkeiten spiegelte sich in den Abschnittszeiten aber nicht im GPS-Track. Ich fand meine Posten eigentlich auf Anhieb, aber halt eben nicht so schnell und überzeugt.
In diesem hart umkämpften, engen Rennen reichte meine Leistung zum 15. Platz, den ich anscheinend gebucht habe (WOC 2017: Sprint 15., Langdistanz 15.). Mit dem gebe ich mich aber nicht zufrieden, da ist noch eine Rechnung offen fürs nächste Jahr!

Zur Zeit zwischen der Mitteldistanz und der Staffel:
Eine leise Enttäuschung verdauen, das habe ich schon mehrmals gemacht während einer WM-Woche. Mich auf eine Staffel einstimmen, auch das kenne ich schon. Trotzdem war es sehr anspruchsvoll, meine Gedanken in den richtigen Modus und die volle Zuversicht für die Staffel hinzubringen. Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie viel Arbeit ich im Kopf leisten muss, um am Schluss meine Beine in die richtige Richtung laufen zu lassen...

Zum Teamwork:

Was für ein Privileg, Teil des Swiss Orienteering Team sein zu dürfen und vom Support profitieren zu können, der uns Athletinnen und Athleten das ganze Jahr hindurch und speziell an der WM geboten wird!
Support in finanzieller Form erhalte ich auch von mia Engiadina, its business AG und unserem Fanclub Fan für Gross, merci!

Bilder: Rémy Steinegger, Janis Ligats und andere

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